Ökostromverbände fordern Tarife auf EU-Niveau und Schluss mit Rechentricks.

Als klare Kampfansage wird von IG Windkraft, Biomasseverband, Arge
Kompost und Biogas und PV Austria aber auch das Ansinnen verstanden,
dass die notwendigen Rohstoffzuschläge neuerlich aus dem Kontingent für
Neuanlagen abgezogen werden sollen, obwohl dies schon einmal 2008
geschah. Mit dieser Doppelverrechnung wird die vom Nationalrat
beschlossene Erhöhung der Fördermittel von 17 auf 21 Mio. de facto
auf 18 Mio. gekürzt. Die neuen Ziele des Ökostromgesetzes bis 2015 sind damit nicht erreichbar.
Die Ökostromverbände fordern kostendeckende Tarife und zudem keine Doppelverrechnung des Rohstoffzuschlages.
Drei (!) Arbeitstage dauerte die Begutachtungsfrist des vom
Wirtschaftsministerium ausgesandten Entwurfes der Ökostromverordnung,
die die neuen Einspeisetarife für Ökostromanlagen als auch die
Rohstoffzuschläge fur Biogasanlagen regelt. Die Tarife, die vorgesehen
wurden, sind nicht dazu geeignet, einen kontinuierlichen Ausbau, wie er
im Ökostromgesetz gefordert wird, sicherzustellen. Mehr dazu
Aussender & weitere Infos:
IG Windkraft
Mag. Stefan Moidl
Tel +43 676 3707820