Pelletheizer ersparten sich 179 Mio. Euro

Pelletheizer ersparten sich 179 Mio. Euro

Trotz gestiegener Preise war heizen mit Pellets 2013 um 45,6% günstiger als mit Heizöl extraleicht. 

Im vergangenen Jahr verbrauchten Österreichs Pelletheizer rund 880.000 Tonnen Holzpellets. Der Durchschnittspreis von Pellets betrug im vergangenen Jahr 25,3 Cent/kg. Der mittlere Heizölpreis lag bei 95,3 Cent/l. Daraus ergibt sich eine Einsparung von rund 203 Euro pro Tonne verkaufter Holzpellets. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 6 Tonnen Pellets (das entspricht einem Verbrauch von rund 3.000 Liter Heizöl) hat sich ein Haushalt im vergangenen Jahr rund 1.218 Euro erspart.

Insgesamt belaufen sich die Einsparungen für heimische Haushalte, die mit Holzpellets geheizt haben im Vergleich zu Heizöl extraleicht auf 179 Mio. Euro. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria: „Der durchschnittliche Preisanstieg von 10,4% im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr hatte auf Grund des niedrigen Ausgangspreises nur geringe Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Holzpellets. Diese sind nach wie vor der mit Abstand preisgünstigste Komfortbrennstoff.“

Derzeit heizen rund 110.000 heimische Haushalte und Gewerbebetriebe mit Pellets. Durch die Nutzung des ökologischen heimischen Brennstoffs wurden im Vergleich zur Nutzung von Heizöl extraleicht Emissionen von über 1,1 Mio. t CO2 vermieden – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.


Quelle & weitere Infos:

www.propellets.at

Letzte Änderung amMontag, 03 Februar 2014 15:46

Kommentare   

0 #4 DI Fritz Weber 2014-02-03 18:01
Ich habe unter Pkt. 1 und 2 auf den obigen Artikel Bezug genommen und nicht auf Sie, Herr Rakos. Warum also fühlen Sie sich betroffen? Sind Sie denn der einzige, der heimische Verbraucher beliefert? Offenbar nein. Mit Ihrem Hinweis auf "ein Drittel" bestätigen Sie ja, dass meine kritische Rückfrage betreffend „110.000, die diesen ökologischen heimischen Brennstoff nutzen", gerechtfertigt war. Es handelt sich also um eine Halbwahrheit (oder "Zweidrittelwah rheit", wenn man so will).
Überprüfbare Fakten und publizistische Sorgfaltspflich t verdienen grundsätzlich einen höheren Stellenwert als eigensüchtige geschäftliche Interessen, das ist jedenfalls meine Unternehmenseth ik. Ich gebe auch Empfehlungen, die gegen meine Interessen sind, wenn es die Objektivität und Aufrichtigkeit erfordert.
http://oeko-treff.at/unternehmensphilosophie.html
Die Motive anderer ungefragt zu be- (und zu ver-) urteilen (und dann auch noch öffentlich, wie Sie), erweist sich zumeist als Bumerang.
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0 #3 Christian Rakos 2014-02-03 16:19
Lieber Fritz Weber, warum so gehässig? Nur weil sie Ihre Elektroheizunge n verkaufen wollen?
Zu ihrer Frage der Wassergehaltskl asse darf ich anmerken, dass in Österreich praktisch ausschließlich ENplus A1 Pellets gehandelt werden, die höchste Qualitätsklasse . Wir halten es mit den Handelsströmen von Pellets völlig transparent, sie könne diese auf unserer Website nachlesen. Natürlich sind nicht alle Pellets die in Österreich verkauft werden auch aus Österreich, etwa ein Drittel stammt aus Deutschland, Tschechien und Rumänien. Eine Ökokatastrophe? Ich denke nicht. Liebe Grüße!
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0 #2 DI Fritz Weber 2014-02-03 14:46
Noch etwas:
(3) Betreffend Wirtschaftlichk eit von Holzpellets glaubt der "proPellets Austria"-Geschä ftsführer: "Diese sind nach wie vor der mit Abstand preisgünstigste Komfortbrennsto ff." Irrtum, das ist er nicht, bei einem Vollkostenvergl eich kann eine Pelletheizung sogar die teuerste sein. Siehe Anmerkung zum Stichwort "Lebenszyklusko sten" der ÖGUT-Studie in: http://oeko-treff.at/Gesundheitsvertraeglich_und_energieeffizient_heizen_mit_Infrarot-Strahlung.html#anmerkung.

Nota bene: Das preisgünstigste Komfortheizmitt el hat man mit dem Einsatz von STROM für STRAHLUNGSWÄRME aus FLACHHEIZPANEEL EN, sowohl mit als auch ohne Vollkostenvergl eich.
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0 #1 Dipl.-Ing. Fritz Web 2014-02-03 14:43
Rückfragen zu folgendem Argument:
"die Nutzung des ökologischen heimischen Brennstoffs [Pellets]"
(1) Gibt es einen Nachweis, dass ALLE 110.000 heimischen Nutzer "diesen ökologischen heimischen (!) Brennstoff nutzen"? Gar kein Prozentsatz an nichtheimischem Rohstoff? Wer sonst soll all die Pellets aus Rohstoffen des Auslands verheizt haben?
(2) Und von wegen "ökologisch": Pellets von welcher Wassergehaltskl asse? welcher Eigenschaftskla sse? aus Vollbäumen, Wald- oder Industrie-Resth olz? Alles einfach ohne Unterscheidung über einen "ökologischen" Leisten geschoren? Es ist nicht gleichgültig, ob beispielsweise der Rohstoff "Holz" aus nachhaltiger Waldwirtschaft oder aus naturfernen Plantagenwälder n der südlichen Hemisphäre, aus der näheren Wohngegend oder aus ferneren Ländern wie Bulgarien oder gar aus den Tropen stammt (z.B. "tropical wood pellets" aus Kamerun) oder aus nordamerikanisc hen Feuchtgebieten, die großflächig im Kahlschlag industriell abgeräumt werden.
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