Greenpeace-Erfolg: Tchibo verzichtet auf den Einsatz aller gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion

Babybody Impidimpi von Hofer: Dieser Babybody enthält das Phthalat DBP. Der Stoff kann das Hormonsystem stören. Babybody Impidimpi von Hofer: Dieser Babybody enthält das Phthalat DBP. Der Stoff kann das Hormonsystem stören.

Nur einen Tag nach Veröffentlichung des Greepeace-Tests zu Chemie in Kinderkleidung, erklärt Tchibo die Greenpeace-Forderungen zu erfüllen und die Produktion zu entgiften. 

JETZT müssen Penny, Hofer, Interspar, Lidl und Aldi in Deutschland nachziehen! Ein toller Erfolg, welcher auch jenen vielen Menschen zu verdanken ist, die Tchibo geschrieben oder dort angerufen haben! Hier kannst du deinen Protest kundtun (wenn du es noch nicht gemacht hast). Lade auch deine Freunde ein, aktiv zu werden!

Unter diesem Link findest du auch Infos zu:

  • Giftfreie Produktion: Fortschritt der Supermärkte
    Welche Supermärkte betreiben Greenwashing und welche sind auf dem Weg zur sauberen Produktion? Für ausführliche Firmenporträts, klicke auf die Transporter.
  • Achtung! Gefährliche Kollektionen
    Die neuesten Greenpeace-Tests haben gefährliche Chemie in den Textilien von Discountern nachgewiesen. Diese Seite bietet eine Übersicht der Funde. Durchstöbere die Kollektionen der Discounter und teile die Ergebnisse über deine Netzwerke. Damit bauen wir Druck auf Unternehmen auf. Die gesamten Testergebnisse gibt es hier.

biologisch.at-Tipp:
In unserem Verzeichnis findet ihr zahlreiche Biomode-Anbieter! Falls mal knapp bei Kassa - auf zum Second-Hand-Shop! Vor allem für Kids findet man meist viele schöne Stücke, die oftmals gewaschen wurden und um ein Vielfaches gesünder & ökologischer als Discount-Waren sind. 

Aktivisten sagen Protest ab

Hamburg, 24. 10. 2014 – Als Reaktion auf die Detox-Kampagne von Greenpeace verpflichtet sich der Hamburger Kaffee- und Handelskonzern auf einen Fahrplan zur Entgiftung der Textilproduktion. Tchibo veröffentlichte heute eine entsprechende Erklärung. Eine von Greenpeace-Aktivisten bundesweit in 35 Städten geplanter Protest wurde daraufhin kurzfristig abgesagt.

Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte am Donnerstag Untersuchungsergebnisse über Chemikalien in Kinderkleidung und Kinderschuhen verschiedener Discounter veröffentlicht. Dabei hatte Tchibo schlecht abgeschnitten. „Tchibo zeigt sich mit dieser Entscheidung als Vorreiter bei den Discountern. Wir erwarten, dass Aldi, Lidl, Rewe und Penny nun nachziehen", sagt Kirsten Brodde, Textilexpertin von Greenpeace. Auf der Greenpeace-Kampagnenseite sind die Ergebnisse des Reports zusammengefasst.

Gerade Discounter, die in schnellem Wechsel gewaltige Stückzahlen von Kleidung auf den Markt werfen, haben besondere Verantwortung. Aldi, Lidl und Tchibo zählen mit einem Jahresumsatz von je etwa einer Milliarde Euro zu den Top 10 der deutschen Modehändler. Doch die Produktion der Kleidung geht zu Lasten der Umwelt, wie der ebenfalls diese Woche veröffentlichte Discounter-Einkaufsratgeber von Greenpeace zeigt. Darin untersucht Greenpeace Tchibo, Rewe, Aldi und Lidl auf Chemikalien, Rohstoffeinsatz, Wiederverwertbarkeit der Textilien und Sozialstandards in der Fertigung. Die größten Schwächen zeigten sich durchweg beim Einsatz gefährlicher Chemikalien, kein Unternehmen schneidet darin gut ab.

Bereits 20 international führende Textilunternehmen haben sich auf ein Detox-Commitment verpflichtet. Dieses sieht vor, dass die Firmen bis zum Jahr 2020 auf den Einsatz aller gefährlichen Chemikalien in der Produktion zu verzichten. Zuletzt hatte Adidas im Vorfeld der WM dem Druck von Greenpeace nachgegeben und sich auf einen glaubwürdigen Kurs zur Entgiftung verpflichtet. Mit der internationalen Detox-Kampagne fordert Greenpeace Textilhersteller auf, Risiko-Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen.

Quelle:
Greenpeace

 

Letzte Änderung amMontag, 01 Dezember 2014 09:29

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