Pestizide - unser täglich Gift
Die konventionelle Landwirtschaft verlässt sich auf chemisch synthetische Pestizide: Insektizide gegen Insekten, Fungizide gegen Pilzbefall, Herbizide gegen Unkräuter. Wie sie auch immer heißen, es handelt sich dabei um Gift. Und als solches sollte man sie auch behandeln.
Bayer CropScience, einer der größten Pestizidproduzenten weltweit, startete in Österreich Anfang 2009 eine Werbekampagne unter dem Titel „Pflanzenschutz – aber sicher“. Mittels altbekannter Parolen wie „Chemisch synthetische Pestizide sind für Umwelt und Mensch unbedenklich“ und „Nur mit Hilfe von Pestiziden kann die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden“ goss der Pestizidkonzern Wasser auf die Mühlen aller PestizidbefürworterInnen.
Dass die Weltbevölkerung stetig wächst, ist eine Tatsache. Dass aus diesem Grund auch die Nachfrage nach Lebensmitteln steigt, ebenso. Wahr ist aber auch, dass der Hunger auf dieser Welt weniger ein Problem ungenügender Produktion als ein Problem der Verteilung ist.
Die weite Reise der Pestizide
Wie sehr die hochgepriesenen Pestizide von Bayer & Co unsere Natur und damit uns alle gefährden, ist uns leider oft nicht klar. Ein Großteil der Pestizide landet erschreckenderweise nicht – wie beabsichtigt – nur auf den erkrankten oder von Insekten befallenen Pflanzen, sondern wird durch Wind und Wasser großflächig umverteilt. Auf dieser weiten Reise schädigen Pestizide auch abseits landwirtschaftlicher Nutzgebiete liegende Ökosysteme. Wir alle sind auf die Natur angewiesen: Sie liefert uns Trinkwasser, Nahrung, Fasern, Baumaterialien und vieles mehr. Deshalb müssen Ertragssteigerungen, die durch den Einsatz von Pestiziden erzielt werden, immer im Zusammenhang mit Schäden an der Natur gesehen werden. Zählen wir alle Kosten, die unserer Gesellschaft und Umwelt aus den Folgen von Pestizidanwendung erwachsen, zusammen, so ergibt sich unter dem Strich eine enorme Summe: Der von der chemischen Industrie propagierte Nutzen von Pestiziden verpufft im Nichts.
Weder nützlich noch harmlos
Im Jahr 1990 – neuere Daten liegen nicht vor – schätzte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Anzahl jener Menschen, die Vergiftungen durch Pestizide erleiden, weltweit auf zwischen 3,5 und 20 Millionen pro Jahr. Über zweihunderttausend Menschen starben damals an den Folgen dieser Vergiftungen – eine erschütternde Bilanz. Die Pestizidproduktions- und -anwendungsmengen steigen dennoch Jahr für Jahr weiter an. Wir müssen also davon ausgehen, dass die Zahl der Pestizidopfer ebenfalls weiter wächst. Abgesehen von akuten Vergiftungsunfällen sind Pestizide je nach Wirkstoff bereits in kleinsten Dosen krebserregend, hormonell wirksam, erbgutschädigend und fortpflanzungsschädlich, wirken als Nervengift und beeinträchtigen unser Immunsystem.
Nun mag sich so mancheR erleichtert zurücklehnen, weil er oder sie ja Gott sei Dank nicht in der Nähe landwirtschaftlicher Flächen wohnt bzw. als StädterIn ohnehin damit nicht in Berührung kommt. Weit gefehlt, denn wird eine Pflanze mit Pestiziden behandelt, bleiben Rückstände davon auf dem entstandenen Nahrungsmittel zurück. Und diese Rückstände nehmen wir alle beim Verzehr landwirtschaftlicher Produkte auf – StädterInnen und BewohnerInnen ländlicher Gegenden gleichermaßen. In manchen Fällen lässt sich durch Waschen, Kochen oder Schälen, die mit dem Obst, Gemüse oder Getreide aufgenommene Pestizidmenge reduzieren, vermeiden können wir sie jedoch nicht. Obergrenzen bieten keine Sicherheit. Aus gesundheitspolitischen Gründen haben die Verantwortlichen für die meisten der in Europa verwendeten Pestizide Obergrenzen für Rückstände in Lebensmitteln festgesetzt. Diese Obergrenzen garantieren uns jedoch keine Sicherheit. Wie eine Studie von GLOBAL 2000 zeigt, wurden bei fast einem Drittel der Pestizide Höchstwerte festgesetzt, die potentiell gesundheitsschädlich sind. Und eines dürfen wir zusätzlich nicht vergessen: Wir nehmen jeden Tag nicht nur einen Wirkstoff in uns auf, sondern über die unterschiedlichsten Nahrungsmittel und Getränke gleich mehrere auf einmal. Wie sich dieser Pestizid-Cocktail auf den menschlichen Organismus auswirkt, wird zwar bereits seit Jahren erforscht, bis dato aber vom Gesetzgeber für die Festschreibung von Belastungshöchstmengen nicht berücksichtigt. Im biologischen Anbau ist die Verwendung von chemisch synthetischen Pestiziden verboten. GLOBAL 2000 empfiehlt daher Bio-Produkte zu kaufen: Sie schonen damit nicht nur Ihre Gesundheit, sondern gleichzeitig auch unsere Umwelt.
Pestizide sind Substanzen, die in der Landwirtschaft zur Bekämpfung von unerwünschten und schädlichen Lebewesen eingesetzt werden. Unterscheidungen können nach Art des zu bekämpfenden Lebewesens getroffen werden: Insektizide gegen Insekten, Fungizide gegen Pilzbefall, Herbizide gegen Unkräuter oder nach Art des Wirkstoffes: pflanzliche, anorganische oder chemisch synthetische Wirkstoffe. Im alltäglichen Sprachgebrauch sind fast immer chemisch synthetische Wirkstoffe gemeint, wenn von Pestiziden oder Spritzmitteln die Rede ist.
Quelle:
GLOBAL 2000
Biobauer Zoubek: "Die Biolandwirtschaft ist das Ursprüngliche und das haben die meisten vergessen"
GLOBAL 2000: Wie sind Sie zur Landwirtschaft gekommen?
Zoubek: Ich bin zum Glück kein gelernter Bauer und ich würde mir auch mehr Quereinsteiger in dieser Branche wünschen. Leider ist es so, dass die Tradition oft eine starke Kraft hat. Ich habe früher mit Landmaschinen zu tun gehabt, mir ist die Landwirtschaft nicht fremd. 1997 stellte sich bei meinen Schwiegereltern die Frage, wer den Betrieb übernehmen wird. Das war dann mein Einstieg in die Landwirtschaft.
GLOBAL 2000: Mit welchen Problemen sahen Sie sich zu Beginn Ihrer neuen Tätigkeit konfrontiert?
Zoubek: Ich bin davon überzeugt, wenn man ein gewisses Vertrauen in die Welt setzt, kann man Schwierigkeiten relativ einfach meistern. Die Biolandwirtschaft ist das Ursprüngliche und das haben die meisten Menschen leider vergessen. Die konventionelle Landwirtschaft gibt es vielleicht seit hundert Jahren. Mein Schwiegervater erinnerte sich an die Zeit, als die Konzerne kamen und die Bauern von dieser chemischen Revolution überzeugt haben. Am Anfang waren die Bauern kritisch und langsam haben sie es vergessen. Das ist die große Gefahr, auf die ich hinweisen möchte. Ich führe diese Gefahr auch unseren Kindern, vor Augen.
GLOBAL 2000: Sie waren also von Beginn an Bio-Bauer?
Zoubek: Ich war selber nie ein Chemie-Bauer. Ich haben den 70 Hektar-Betrieb übernommen und 1997 zur Hälfte auf Bio umgestellt. Meine Schwiegermutter hat die andere Hälfte des Betriebes noch zwei Jahre auf konventionelle Weise fortgeführt. Aber wir sind gleich in die Bioschiene eingestiegen und wir machen das ganze aus absoluter Überzeugung. Auch aus der Überzeugung, dass dies die einzig sinnvolle Wirtschaftsweise ist.
GLOBAL 2000: Welche Produkte bieten Sie den KonsumentInnen?
Zoubek: In der Landwirtschaft sind wir ein reiner Ackerbaubetrieb. Letztes Jahr hatten wir 63 Ackerbaukulturen. Das sind verschiedene Getreide- und Kräuterarten und natürlich verschiedene Gemüsearten. Obst bauen wir selbst keines an. In der Kiste bieten wir aber eine breitere Palette an. Es gibt Milch und Milchprodukte, Fleisch, Käse und Wurst.
GLOBAL 2000: Sie bieten auch Bio-Orangen und Bio-Bananen an, die natürlich nicht aus Österreich stammen. Wie können sich die KonsumentInnen sicher sein, dass es sich dabei um Bioware handelt?
Zoubek: Auch wenn wir selbst keinen Großhandel haben, ist es uns wichtig, dass es sich um Produkte aus kontrolliertem biologischen Anbau handelt. Der österreichische Konsument ist durch diese Vielzahl von Supermärkten unheimlich verdorben und in die Irre geführt. Die Kunden werden verführt mit dem Irrglauben, jetzt ist die Sonne da und weil die Sonne da ist, wächst alles schon. Natur braucht ihre Zeit. Das müssen wir den KundInnen transportieren. Wir versuchen durch die wöchentliche Kistl-Belieferung dem Kunden eine möglichst große Vielfalt zu bieten. Wir haben uns dazu entschieden, dass wir Produkte, die mit dem Flugzeug kommen, nicht anbieten. Bananen, die mit dem Schiff kommen und dort noch nachreifen, sind für uns noch okay. Wenn jemand wirklich rein regionale Produkte haben will, kann er das Regional-Kistl bestellen, auch wenn es dann zu bestimmten Jahreszeiten nur Lagergemüse wie Kartoffeln, Karotten und Sellerie gibt.
GLOBAL2000: Wie sind Sie auf die Idee der Biokiste gekommen?
Zoubek: Die Idee entstand aus der Direktvermarktung. Wir wollen unsere Produkte nicht als anonyme Masse in Supermärkten wiederfinden. Auch aus der Not heraus, dass es wenig individuelle Möglichkeiten im Großraum Wien gibt. Zum ersten Mal habe ich von der Abo-Kiste im Buch „Vermarktungsformen in der biologischen Landwirtschaft“ erfahren. Wir haben uns das in Deutschland angeschaut, wo besonders in Ballungsgebieten Abo-Kisten sehr häufig vorkommen.
GLOBAL 2000: Was bietet die Biokiste den Konsumenten?
Zoubek: Sie bietet einen saisonalen, regionalen und abwechslungsreichen Mix. Je nach Kistlart, ob man eine reine Gemüsekiste, eine reine Obstkiste oder eine gemischte Kiste bestellt. Zur Kiste erhält man auch Rezepte und Anregungen, was man mit dem Inhalt machen kann. Laut unseren Kunden gibt es durch das Abo einen gewissen Zwang zu kochen, manche sind sehr froh darüber.
GLOBAL 2000: Wieviele Haushalte beliefern Sie und welches ist die beliebteste Kiste?
Zoubek: Die beliebteste Kiste ist die gemischte Kiste. Wir haben einen durchschnittlichen Kundenumsatz von Euro 19,50 weil wir neben dem Kistl auch eine Reihe an Zusatzprodukten bieten. Außerdem bieten wir den Kunden kulinarische Lösungen. Nächste Woche ist Ostern, das heißt dass wir zum Osterlamm oder zum Osterbrot auch einen passenden Wein anbieten. Wir haben festgestellt, dass die Leute das sehr gerne mögen. Wir beliefern 4.300 bis 4.500 Kunden pro Woche.
Global 2000: Wieviele Mitarbeiter sind beim Biohof Adamah beschäftigt?
Zoubek: Wir haben in der Saison bis zu 80 MitarbeiterInnen und darauf bin ich sehr stolz. Das sind nicht nur HilfsarbeiterInnen in der Landwirtschaft, sondern auch sehr viele AkademikerInnen sind bei uns. Das sind ErnährungswissenschafterInnen aber auch Bodenkultur-AbsolventInnen. Ich bin davon überzeugt, dass die grüne Landwirtschaft viele Jobs schaffen kann, wenn sich die Bauern darauf besinnen, dass ihre Produkte einen Wert und auch einen Mehrwert haben, wenn sie direkt vermarktet werden. Wir werden auch wirtschaftlich gemessen, aber meine Prämisse ist nicht die Gewinnmaximierung sondern die Gewinnoptimierung.
GLOBAL 2000: Sie bieten auch Kochkurse, Exkursionen und Hoffeste an.
Zoubek: Biobauer zu sein, ist für mich mehr als nur auf Kunstdünger und Spritzmittel zu verzichten, es ist ein Lebensstil. Das fängt dabei an, dass wir uns biologisch ernähren: es gibt ein Biobier, es gibt einen Biowein und es gibt sehr gute deftige Biospeisen. Wir haben uns den Slogan „Bioprodukte mit Biographie“ gegeben, das heißt Transparenz steht an erster Stelle. Authentizität ist uns auch besonders wichtig, daher laden wir die Leute zu unseren Exkursionen und Hoffesten ein. Das passiert auch durch unsere Auftritte auf den Märkten. Mir persönlich ist es ein wichtiges Anliegen in den Schulen zu wirken. Was hilft unser Wissen und unsere Überzeugung, wenn Kinder durch die Industrie und ihrer Werbung Irre geführt werden. Mir geht es darum, den Kindern Lösungen anzubieten und Alternativen aufzuzeigen.
GLOBAL 2000: Von welchem Gütesiegel werden Sie zertifiziert?
Zoubek: Wir sind Mitglied der Bio Austria, die ihre eigenen, schärferen Regeln als Kodex-Betriebe haben. Wir lassen uns regelmäßig von der ABG, der Austria Bio Garantie, kontrollieren.
GLOBAL 2000: Welchen Stellenwert haben Ihrer Ansicht nach biologisch angebaute Produkte in Österreich?
Zoubek: Ich versuche immer wieder den Unterschied zwischen unseren Produkten mit Biographie und den industriellen Produkten mit austauschbaren PartnerInnen zu verdeutlichen. Für Bauern war es nie gut, dass Supermärkte Monopole innehaben. Die Supermarktketten haben wenig Interesse für die Ökologisierung der Welt. Ich finde es sehr schade, dass dort Bioprodukte mit konventionellen Marketing-Maßnahmen angeboten werden. Ich meine damit, dass Uniformität als absolutes Ziel gesehen wird, eine Karotte muss aussehen wie die andere. Ebenso stören mich die Hochglanzverpackungen. Für mich gehört der Mehrwert eines Bioproduktes erklärt.
Quelle: Global 2000/Carmen Waldhart
Kriterien des Bio-Weinbaus
Bio-Weinbau: Ein Bericht über Besonderheiten und Vorteile für Mensch und Umwelt.
Die Bio-Winzerin Birgit Pferschy-Seper erzählt über die Unterschiede zum konventionellen Weinbau, u.a. über Schädlingsbekämpfung, Düngung, bessere Verträglichkeit bei Allergien, Auszeichnungen ihrer Bio-Weine und dass ein kleines Land wie Österreich am Weltmarkt nur mit Qualität und nicht mit Quantität punkten kann.
Bio-Weinbaubetrieb Pferschy-Seper, Friedrich Schiller-Straße 6, A-2340 Mödling.
Bioverbände
Bioverbände garantieren ökologische Qualität. Stellt ein Landwirt seinen Betrieb auf die biologische Landwirtschaft um, dann steht es ihm frei, einem Bioverband beizutreten oder nicht. Entscheidet er sich für eine Verbandsmitgliedschaft, dann muss er auch die zum Teil strengeren Verbandsrichtlinien erfüllen, die die biologische Bewirtschaftungsweise regelt. Vorteile der Mitgliedschaft bei einem Bio-Verband: Anbringung des Namens des Verbandes auf seinen Produkten, günstige Verpackungsmaterialien und Werbemittel und Inanspruchnahme von Beratungs- und Fortbildungsangeboten. Ist ein Biobetrieb kein Verbandsmitglied, dann spricht man von einem Kodexbetrieb, dieser muss die Richtlinien des ökologischen Landbaus (EU-Verordnung 2092/91/EWG) und des Lebensmittelkodex erfüllen.
Die meisten österreichischen Bio-Verbände haben sich zu Bio-Austria zusammengeschlossen (siehe Die Entwicklung der Bio-Bewegung) und finden sich in den Landesorganisationen von Bio-Austria.
Österreichische Bio-Verbände:
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BIO AUSTRIA |
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Demeter |
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ORBI - organisch biologisch kontrolliert - nach Dr. Hans Müller |
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Erde & Saat |
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Bio-Landwirtschaft Ennstal - garantiert kontrollierte biologischeLandwirtschaft |
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Arche Noah |
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Freiland - kritische Tiermedizin geprüft |
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Kopra |
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Ökologischer Kreislauf Moorbad Harbach |
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Weingüter Bioveritas |
International
International haben die Basisrichtlinien der IFOAM ( International Federation of Organic Agriculture Movements) Gültigkeit. Sie garantieren die Mindestanforderungen an ein ökologisches Produkt und sind wichtig für Im- und Export.
IFOAM-Regionalgruppe deutschsprachige Länder
Koordination Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.)
Dr. Alexander Gerber
Marienstraße 19-20, D-10117 Berlin
Tel. +49 30 28482-300, Fax +49 30-28482-309
E-Mail
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Internet http://www.ifoam.org
IFOAM-Geschäftsstelle / IFOAM Head Office
Charles-de-Gaulle-Str 5
D-53113 Bonn, Germany
Phone: +49 228 9265010
Fax: +49 228 9265099
E-Mail:
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Internet http://www.ifoam.org
Bioinfowochen in der Bildungsakademie für Biologische Landwirtschaft
Die Bildungsakademie für Biologische Landwirtschaft (BaBioL) Reichenau veranstaltet im September 2009 Bioinformationswochen für verschiedene Zielgruppen.
Das speziell zusammengestellte Programm beinhaltet unter anderem:
* Biolandwirtschaft - Kennen lernen eines Wertesystems
* Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, Klima- und Umweltschutz
* Erläuterung der Qualität von Bio-Lebensmitteln - Und sind sie auch leistbar?
* Erklärung des Bio-Kontrollsystems – Wie vertrauenswürdig ist es?
* Gastrozertifizierung und -kontrollen – Wie funktioniert das?
* Umstellung auf Bio – Was ist zu beachten?
* Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln – legale Gesundheitsgefährdung?
* Kräuter- und Pflanzenpädagogik
* Tierbeobachtungen
Der Schriftsteller Wendel Berry wusste, dass erst der Konsum die Endphase der Erzeugung ist und meinte dazu „Essen ist eine landwirtschaftliche Tätigkeit“.
Termine
9. September 2009 - 19.00 Uhr
Pressevorstellung mit regionalen Entscheidungsträgern der Bioinformationswochen
12. und 13. September 2009 ab 12.00 Uhr
Tag der offenen Tür im BaBioL
17. September 2009, 15.00 Uhr
Bioinformation - speziell für Gesundheit- und Wellnessressorts
18.September 2009, 15.00 Uhr
Bioinfo für Lehrpersonal (Kochen und Hauswirtschaft)
21. September 2009, 18.00 Uhr
Bioinfo für Umweltgemeinderäte
22. bis 25. September 2009
Bioinfo und Bio-erleben für Schulkinder
29. September 2009, 15.00 Uhr
Bioinfo für Gastronomie
2. bis 4. Oktober 2009
Herbstfest
Zum Abschluss der Bio-Infowochen findet von 2. bis 4. Oktober ein „Herbstfest“ in der BaBioL statt. Es soll die KonsumentInnen mit den ProduzentInnen zusammenführen und ganz im Sinne der Biolandwirtschaft den Kreislauf schließen.
Weitere Informationen und Kontakt:
BaBioL-Reichenau
Grünsting 1, 2651 Reichenau
T 02666/52550
M Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bio-Wein im ADAMAH-Bio-Kistl
Wien/Glinzendorf (OTS) – Gerhard Zoubek vom Biohof Adamah erweitert sein Angebot im Biokistl mit ausgewählten Bio-Weinen. Ziel ist es, den Bio-KonsumentInnen in und rund um Wien/NÖ eine Paketlösung anbieten zu können, die die Vielfalt der biologischen Produktpalette widerspiegelt und auf die gestiegene Nachfrage nach Bio-Weinen reagiert. Das neue Bio-Weinsortiment ist ab 1. August gemeinsam mit dem Adamah-Bio-Kistl lieferbar.
Bio-Wein ist heute in seiner Prozess- und Produktqualität unbestritten. Das unterstreicht sowohl die geschmackliche Vielfalt und Natürlichkeit der Bio-Weine als auch die Arbeit der Bio-Winzer im Weingarten und im Keller. Im Bio-Weinbau wird u.a. bei der Bodenbearbeitung mit Gründüngung, im Pflanzenschutz mit Nützlingskultivierung oder bei der Gärung mit natürlichen Wildhefen gearbeitet. Jürgen Schmücking, Marketingexperte für Bio-Wein bei BIO AUSTRIA hat gemeinsam mit Gerhard Zoubek das Bio-Weinsortiment zusammengestellt. Ab dieser Woche können die Kunden vom Adamah-Bio-Kistl erstmals daraus auswählen, ab 1. August wird ausgeliefert.
„Bio-Weine sind heute absolute Spitzenprodukte unter den Weinen. Die Adamah-Auswahl repräsentiert Österreichs unterschiedliche Herkünfte, verschiedene Stile und bietet sowohl biologisch-organische Weine, wie auch Gewächse von biodynamischen Winzern. Biologisch produziert, kreativ im Angebot und professionell in der Vermarktung, das sind drei Gründe, die diese Initiative zu einem runden und durchdachten Ganzen im Sinn der Bio-Konsumenten machen“, schließt Jürgen Schmücking.
Quelle: BIO-Austria
Die Frischebox - die Bio-Kistl bzw. Ökokiste-Hauszustellung für Graz und Umgebung!
Erste steirische Bio-Kistl-Hauszustellung für Graz und Umgebung, jede Woche eine Überraschung extra.
Frisch geerntet, gleich ins Haus geliefert: Was in Linz und Wien bereits zum Renner für urbane Genießer geworden ist, gibt es seit April auch in der Steiermark: Frisches Obst und Gemüse vom steirischen Bio-Bauern, per Hauszustellung direkt in die eigene Küche. Die Bio-Landwirtschaft Frischehof aus dem Leibnitzfeld bietet dieses Home-Service für den gesamten Raum Graz bis nach Leibnitz. "Auch Städter sollen ihre tägliche Vitaminzufuhr erhalten", freuen sich Maria und Franz Robier vom Frischehof über ihr knackiges Angebot.
Buchneuerscheinung: BIO-logisch
BIO-Lebensmittel erkennen, BIO-Fallen meiden, BIO-Rezepte ausprobieren.
Keine Frage: Bio boomt. Ob im Naturkostladen oder im Supermarkt: Die ständig wachsende Nachfrage nach Bio-Produkten brachte Bewegung in den Lebensmittelmarkt. Doch wie bei allen Trends spült auch die Öko-Strömung Mitläufer an Land, die ausschließlich mit dem Schlagwort „Bio“ sympathisieren, nicht aber mit der damit verbundenen Arbeit und Idee. Für den Konsumenten wird es immer schwieriger, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Und genau an diesem Punkt setzt das Buch an:








