Kinofilm: Solartaxi
Mit Sonnenenergie um die Welt - Mit Louis Palmer, Thomas Gottschalk, James Cameron, Larry Hagman, Jay Leno u.v.a. Ab 2.März 2012 im Kino.
Viele haben schon versucht, den Globus zu umrunden, manche haben es auch geschafft. Aber nur einer hat es allein mit der Kraft der Sonne geschafft: ein Schweizer Lehrer namens Louis Palmer mit seinem selbstgebauten „Solartaxi“.
Anständig essen
Für die Sendereihe kreuz & quer hat Bert Ehgartner - Medizinjournalist, Autor, Dokumentarfilmer - einen Film zum Thema "Anständig essen" gemacht, in dem es um die individuellen Beweggründe für Ernährung geht. Es werden drei Familien gezeigt mit ihren Hauptmotiven "Tierliebe", "Gesundheit" und "Nahrungsmittelqualität".
kreuz und quer: zur Sendung
Bei der vegan lebenden Familie Richter aus der Steiermark entstand der Entschluss, strikt auf alle Tierprodukte zu verzichten, aus der Beschäftigung mit den Zuständen in Tierfabriken.
Familie Knotzer hält auf ihrem Hof eine Schar Hühner. Sobald die Hähne erwachsen sind, beginnen sie zu kämpfen und so stellte sich bald die Frage, ob es das Ehepaar schaffen würde, die Tiere zu schlachten.
Familie Zoubek betreibt im niederösterreichischen Marchfeld den Biohof Adamah (Biokistl). Auf den Feldern wird auf 80 Hektar Gemüse angebaut. Für Sigrid Zoubek, die den Hof vor 15 Jahren von ihren Eltern übernommen hatte, war es ein wichtiges Anliegen, von der auf Kunstdünger- und Pestizid gestützten Produktion weg zu kommen und einen gesunden Boden zu erhalten.
Als Rahmenhandlung dient ein interkonfessionelles Abendessen im Waldviertler Stift Geras, bei dem "Kräuterpfarrer" Benedikt Felsinger mit der Hinduistin Anita Sahni über religiös motivierte Nahrungsmittel-Tabus spricht.
Der Film wurde am 27.12.2011 auf ORF 2 ausgestrahlt.
Quelle:
Gesund bis der Arzt kommt
Doku: 2012 - Time for Change
Bestsellerautor Daniel Pinchbeck auf einer faszinierenden Entdeckungstour zu Menschen, die nicht erst auf das prophezeite Wendejahr 2012 warten, sondern jetzt schon nachhaltigen Lebensstil und geistigen Wandel leben und lebbar machen.
Der Bestsellerautor und Journalist Daniel Pinchbeck begibt sich auf die Suche nach einem neuen Denken, das archaische Weisheit mit moderner Wissenschaft vereint. Denn das Jahr 2012 wird keinen Zusammenbruch unserer Gesellschaft einläuten, wie apokalyptische Prophezeiungen proklamieren, sondern die Geburt einer globalen nachhaltigen Kultur: Zusammenhalt statt Wettbewerb. Das Wertschätzen von Geist und Seele wird den nutzlosen Materialismus ablösen, der unsere Welt an den Rand des Abgrunds getrieben hat. Dass das Wissen und Know-how für den Wandel im Geistigen sowie ganz pragmatisch in u. a. Städtebau, Landwirtschaft, Energieversorgung und Mobilität bereits vorhanden sind, zeigt Daniel Pinchbeck im Gespräch mit wissenschaftlichen wie spirituellen Vordenkern, Architekten, Ökonomen, Erfindern, Öko-Unternehmern, Prominenten und vielen mehr. Sting: "Auf diesem Planeten passieren gute Dinge, und ich möchte daran teilhaben. 2012 ist ein interessantes Jahr -- wir müssen es zu einem positiven Jahr machen!"
WINNER Best Environmental Documentary Chagrin Documentary Film Festival.
DVD: Scorpio Verlag
biologisch.at-Tipp:
In dieser Doku wird über Ayahuasca (bei min 30:12) berichtet - einem schamanischen Heilritual mit der Liane aus dem Amazonas. Im Februar 2012 gibt es die Möglichkeit, an einer Zeremonie in Österreich teilzunehmen. Mehr dazu
Doku: Dr. Fritz Roithinger
Der bekannte Kitzbüheler Alternativmediziner Dr. Fritz Roithinger ist nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben.
Er war für seine kritische Haltung gegenüber der Schulmedizin und als Alternativarzt weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Wo bei Fritz Roithinger selbst der Ursprung der unheilbaren Erkrankung ALS lag, darüber soll er selber in den letzten Monaten viel gerätselt haben. Fritz Roithinger starb am 26. Dezember 2011 im Alter von 71 Jahren. Er wurde am 2. Jänner in Kitzbühel beerdigt.
DVD: Doku über Dr. Fritz Roithinger
Die Dokumentation baut auf einem bisher unveröffentlichten Interview auf und beinhaltet Roithingers kritische Kommentare zu den Themen Afrika und Entwicklungshilfe, Armut und Reichtum, Gesundheit und Medizin, Natur und Nachhaltigkeit, Aids und HIV, Tod und Geburt. Die Dokumentation ist ab Jänner 2012 um 17,00 Euro hier erhältlich.
Doku: 2012 - Geht die Welt unter?
Heike Bittner geht in ihrer Dokumentation im Ersten der Frage nach, ob sich uralte Prophezeiungen in diesem Jahr erfüllen könnten und wie Menschen darauf reagieren.
Die Dokumentation wurde am 9.1.2012 im Ersten gesendet und wird zu folgenden Zeiten im Fernsehen wiederholt:
EinsExtra, 19. Januar 2012, 21:02 Uhr
EinsExtra, 21./22. Januar 2012, 00:25 Uhr
EinsExtra, 21./22. Januar 2012, 04:05 Uhr
arte-Doku: Unser täglich Gift
In ihrem neuesten Werk untersucht die Erfolgsregisseurin des Films «Monsanto - mit Gift und Genen», Marie Monique Robin, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich auftischt.
Der jüngste Lebensmittelskandal um Dioxin in Eiern beweist wieder einmal mehr: um unsere Nahrung steht es schlecht. Antibiotika in Fleisch und Fisch, Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, überall Farbstoffe, Weichmacher und Geschmacksverstärker. Unsere Lebensmittel sind vollgepumpt mit chemischen Zusatzstoffen.
Welche Zulassungsvoraussetzungen müssen sie erfüllen? Werden sie sorgfältig getestet? Gibt es eine Verbindung zwischen den zugelassenen chemischen Stoffen in unseren Lebensmitteln und Krankheiten wie Krebs, Schädigungen des Nervensystems oder Unfruchtbarkeit?
In ihrem neuen Film sucht Marie Monique Robin in der ganzen Welt nach Antworten auf diese Fragen. Sie kämpft sich durch undurchsichtige Laborberichte, befragt Wissenschaftler und Verantwortliche in Ministerien und Zulassungsbehörden und bringt ans Licht, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich unsichtbar serviert.
Unser täglich Gift
arte, Donnerstag 14. April 2011 um 14.45 Uhr
(Frankreich, 2010, 113mn)
Quelle:
arte
arte-Doku: Kaufen für die Müllhalde
Heute gekauft und morgen schon Schrott? Die Haltbarkeit technischer Produkte ist oft kurz. Teilweise ist dies von den Herstellern gewollt, doch auch die Haltung vieler Verbraucher hat sich verändert. ARTE schaut auf die Wegwerfgesellschaft.
Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone - bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man "geplante Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft". Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.
Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.
Auf arte am Samsonntag 20. März 2011 um 02.45 Uhr, keine Wiederholungen (Frankreich, 2010, 75min)
Quelle:
arte