Hochzeit ganz in Grün? Vom Vielflieger zum Fahrradfahrer? Endlich den Traumjob beim coolsten Eco-Fashion-Label gefunden? Oder Bio-Revolution im elterlichen Unternehmen?

Unter dem Motto „Es geht auch anders!“ schreiben die BIO-Hotels 2012 einen Filmwettbewerb aus. Teilnehmer der Aktion „bio.clip.012“ sind dazu aufgerufen, als Schauspieler, Regisseur, Beobachter, Kommentator oder Dokumentarfilmer die vielfältigen Facetten des „Andersseins“ der wachsenden Bio-Szene darzustellen. Die BIO-Hotels wünschen sich Filme, die nachhaltiges Denken, Handeln und Leben von Unternehmern und Privatleuten zeigen. Insgesamt winken Preise im Wert von 15.000 Euro. Die Aktion beginnt am 1. März und endet am 31. Oktober 2012 mit den „Filmfestspielen der BIO-Hotels“, bei denen die drei spannendsten, schrägsten und unkonventionellsten Geschichten prämiert werden.

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Donnerstag, den 01. März 2012 um 16:13 Uhr

Kinofilm: Solartaxi

Mit Sonnenenergie um die Welt - Mit Louis Palmer, Thomas Gottschalk, James Cameron, Larry Hagman, Jay Leno u.v.a. Ab 2.März 2012 im Kino.

Viele haben schon versucht, den Globus zu umrunden, manche haben es auch geschafft. Aber nur einer hat es allein mit der Kraft der Sonne geschafft: ein Schweizer Lehrer namens Louis Palmer mit seinem selbstgebauten „Solartaxi“.

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Freitag, den 18. März 2011 um 10:56 Uhr

arte-Doku: Kaufen für die Müllhalde

Heute gekauft und morgen schon Schrott? Die Haltbarkeit technischer Produkte ist oft kurz. Teilweise ist dies von den Herstellern gewollt, doch auch die Haltung vieler Verbraucher hat sich verändert. ARTE schaut auf die Wegwerfgesellschaft.

Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone - bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man "geplante Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft". Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.

Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.

Auf arte am Samsonntag 20. März 2011 um 02.45 Uhr, keine Wiederholungen (Frankreich, 2010, 75min)


Quelle:

arte

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Sonntag, den 20. Februar 2011 um 20:14 Uhr

DVD-Tipp: Der Landhändler - Ganz ohne Gentechnik

Von Gegnern als Narrischer beschimpft, von Kunden und Befürwortern geschätzt, beweist der leidenschaftliche Tüftler, Querdenker und Futtermittelhändler Josef Feilmeier, dass Landwirtschaft keine Gentechnik braucht.

Als die Agro-Gentechnik in der Landwirtschaft Einzug hielt, war Josef Feilmeier ein Befürworter, doch bald begann er zu zweifeln und sich umfassend zu informieren. Er wollte es genau wissen und ließ nicht locker. Heute ist Josef Feilmeier mit seinem Lagerhaus bei Vilshofen an der Donau die Triebfeder einer ganzen Region. Für 500 Bauern von Straubing bis Passau ist sein Familienbetrieb die Drehscheibe für gentechnikfreie Futtermittel. In seiner Begeisterung für qualitätsvolle und naturnahe Futtermittel spürt man das Bauernblut, das in ihm fließt. Seine Familie steht hinter ihm, Sohn Stefan ist mit vielen neuen Ideen ins Geschäft eingestiegen und Frau Rosa, seine wichtigste Beraterin, bringt den quirligen Feilmeier auf den Boden zurück: „Ohne meine Frau hätte ich das nie geschafft!“ Wohl auch wegen der guten biologischen Ernährung aus eigener Landwirtschaft. „Wir Menschen fühlen uns wohler, wenn die Ernährung stimmt. Und bei den Tieren ist es nicht anders.“

Er fühlt eine Verantwortung für die Natur und schöpft Kraft aus seinem christlichen Glauben, denn er sieht die Schöpfung als ein vollkommenes Werk, in das sich der Mensch nicht einmischen sollte.

Die DVD ist ab  01.März 2011 im Shop von www.denkmal-film.com erhältlich (und viele andere interessante Filme)

Josef Feilmeier über den Dioxinskandal, das QS-Prüfsystem und seinen Betrieb

Der Dioxinskandal hat sich gedreht. Anfangs wurde klar erklärt, dass es nicht an den Kontrollen liegen könne, weil durch das QS-System alles geprüft wird. Schnell stellte sich aber heraus, dass alle Panscher-Betriebe QS-zertifiziert waren und sogar erst vor kurzer Zeit neu zertifiziert wurden. Auch das Raiffeisen-Kraftfutterwerk in Damme, bei dem erneut 934 Höfe geschlossen werden mussten. Alle diese Hersteller lieferten nur „A-Futter“ aus. Scheinbar ist es doch nicht so falsch, wenn ich „A-Futter“ immer als die Abkürzung für „Abfall-Futter“ bezeichne.

Verschiedene große Verlage recherchierten nach und fanden erstaunliche Hintergründe. Das Prüfsystem QS arbeitet fast nur mit Einsendekontrollen. Damit ist jede Futtermittelkontrolle völlig sinnlos. Der Skandal musste kommen und weitere werden folgen. Bereits seit Monaten weise ich bei den Vorträgen auf kommende Skandale aufgrund fehlerhafter QS-Kontrolle hin. Der jetzige Skandal wurde solange hinausgeschoben, bis die Tiefkühllager leer waren. Und mit einem großen Skandal senkt man die Erzeugerpreise der Bauern und kann wieder günstig auffüllen. Leidtragende sind immer die Bauern.

Dass es noch Bauern gibt, die diesen Systemen kommentarlos nachlaufen, ist mir immer noch ein Rätsel. Ziel ist nur eine einheitliche Massenproduktion mit gleichem Standard. Dann kann jeder Lebensmittelvermarkter dort einkaufen, wo es am billigsten ist. Wie soll mit solchen Programmen die Landwirtschaft eine Zukunft haben? Man braucht sich nur einmal anzusehen, wer die Trägergesellschaften von „QS“ sind. Wer dann noch an einen Vorteil für die Bauern glaubt, ....

Wir betrachten die ganze Sache nur am Rande. Die Recherchen gehen fast ausnahmslos von den Verlagen aus. Jedenfalls können wir wieder einmal mit etwas Stolz sagen, dass wir unsere Bauern vor „QS“ bewahrt haben. Wir waren einer der wenigen Mischfutterhersteller, die sich „QS“ nicht angeschlossen haben, weil wir die Hintergründe kannten. Wir haben viele Drohungen und Kundenschelten aushalten müssen. Die große Mehrheit unsere Kunden ist uns treu geblieben. Sogar viele neue kamen hinzu, weil unsere Futter sauber sind. Unser Betrieb wird von der amtlichen Futtermittelüberwachung umfangreich kontrolliert (59 Einzel-Futteruntersuchungen + 2 Betriebskontrollen im Jahr 2010). Die Prüfer kommen immer unangemeldet. Sie sind immer willkommen, weil wir nichts zu verbergen haben. „Wasser und Wahrheit haben einen kleinen Kopf – sie kommen immer wieder durch“. Unsere Kunden wollen gesunde Lebensmittel für ihre Tiere und keine sinnlosen Programme.

Quelle:
denkmal-film.com

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Sonntag, den 20. Februar 2011 um 13:42 Uhr

Kino-Tipp: Black Brown White

Nach WE FEED THE WORLD und Let’s make MONEY widmet sich der mehrfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Erwin Wagenhofer nun einem neuen Genre – dem Spielfilm.

Inspiriert durch seine jahrelange Recherche, durch die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen auf seinen Reisen sowie der tiefgreifenden Beschäftigung mit globalen Inhalten ist BLACK BROWN WHITE entstanden – eine Liebesgeschichte.
„Im Mai 2004 war ich im Zuge der Dreharbeiten zu WE FEED THE WORLD mit einem österreichischen Truck unterwegs von Motril in Südspanien bis nach Wien. Geladen waren 24 Tonnen Tomaten. Eigner und Truckfahrer zugleich war Peter aus Mattersburg im Burgenland, ein angenehmer, intelligenter Zeitgenosse, Anfang vierzig, mit lustiger Kurzhaarfrisur und obligatem Schnauzbart. Sein ganzer Stolz war sein damals neuer Truck Marke „Scania“, den er sich schwarz lackieren ließ und auf dem vorne, oberhalb der Frontscheibe, groß zwei Wörter in weißer Schrift zu lesen waren: »Don Pedro«! Diesen Ehrentitel hatten ihm die Spanier als Zeichen der Hochachtung gegeben, denn er weiß sich auf der Straße zu behaupten, eben wie ein Don“ so Erwin Wagenhofer über die Inspiration zu seinem Filmhelden von BLACK BROWN WHITE.

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Donnerstag, den 11. November 2010 um 12:17 Uhr

FOOD inc. - Was essen wir wirklich?

Erschreckende Doku über die großen "Lebens"mittelhersteller und deren Machenschaften.

Der Dokumentarfilm FOOD inc. eröffnete 2009 die Berlinalereihe “Kulinarisches Kino” und ist nun auf DVD und Bluray erschienen. Regisseur Robert Kenner stellt darin die Massenproduktion von Lebensmitteln bloß, und zeigt, dass Hersteller den Konsumenten bewusst täuschen. Um sich ein genaues Bild der Produktionsverhältnisse zu machen, geht er mit seiner Handkamera in Fabrikhallen und Großbauernhöfe.

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Donnerstag, den 11. November 2010 um 11:46 Uhr

Film: FOOD inc. - Was essen wir wirklich?

Erschreckende Doku über die großen "Lebens"mittelhersteller und deren Machenschaften.

Der Dokumentarfilm FOOD inc. eröffnete 2009 die Berlinalereihe “Kulinarisches Kino” und ist nun auf DVD und Bluray erschienen. Regisseur Robert Kenner stellt darin die Massenproduktion von Lebensmitteln bloß, und zeigt, dass Hersteller den Konsumenten bewusst täuschen. Um sich ein genaues Bild der Produktionsverhältnisse zu machen, geht er mit seiner Handkamera in Fabrikhallen und Großbauernhöfe.

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Montag, den 24. August 2009 um 14:38 Uhr

Plastic Planet

Der neue Dokumentarfilm von Werner Boote, ab 18.9.09 im Kino.

Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?

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Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Kinodokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?

 

 

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