IG Windkraft erwartet Ausbau-Boom bei Erneuerbaren Energien.

Die EU-Kommission hat das Ökostromgesetz 2012 aus beihilferechtlicher Sicht genehmigt. Nach dieser positiven Entscheidung der EU kann das neue Gesetz mit 1. Juli 2012 in Kraft treten. Die IG Windkraft zeigt sich hocherfreut über die Entscheidung aus Brüssel und rechnet nun mit einem Ausbauboom der Windkraft. Rund 140 Windkraftanlagen mit insgesamt 376 MW Leistung werden in Österreich heuer errichtet, was die bestehende Windkraftleistung um gut ein Drittel steigert. Die jährliche heimische Stromproduktion aus Windkraft kann dadurch auf knapp 3 Milliarden Kilowattstunden gesteigert werden, was dem Verbrauch von 850.000 Haushalten entspricht.
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Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 15:44 Uhr

Windenergie - Österreich feiert den Tag des Windes

Entdecken Sie die Kraft des Windes bei zahlreichen Windfesten ab Ende Mai.

Rund um den internationalen Tag des Windes am 15. Juni informieren zahlreiche Initiativen in ganz Österreich über die Windkraftnutzung. Die Windenergie bietet einen Ausweg aus der Energie- und Atomkrise. Der Tag des Windes ist eine gute Möglichkeit, mehr über die Windenergienutzung zu erfahren.
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Mittwoch, den 06. April 2011 um 16:15 Uhr

Novelle Ökostromgesetz: Vollbremsung statt Beschleunigung?

IG Windkraft kritisiert Begutachtungsentwurf.

Wien, 5.4.2011: Auf deutliche Verbesserungen in entscheidenden Punkten des Begutachtungsentwurfs einer Ökostromnovelle drängt die IG Windkraft. Was vom Minister als Verbesserung gelobt wird, ist aus Sicht der Ökostromerzeuger eine deutliche Verschlechterung. Sowohl für bereits fertig bewilligte Projekte als auch für neue Projekte sind Abschläge und neue Barrieren geplant. Wenn auch theoretisch etwas mehr Geld bereit gestellt werden soll, ist fraglich, ob dieses jemals abgeholt werden kann, da es zur Einführung weiterer Hürden bei der Beantragung von Fördermitteln kommt. Bereits die Novelle 2006 führte dazu, dass aufgrund schlechter Konditionen die Fördermittel nicht abgeholt wurden. Symptomatisch ist, dass im Gesetz keine neuen Ziele für Ökostrom enthalten sind, sondern die bereits 2008 im Nationalrat beschlossenen Ziele einfach übernommen werden.
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Geburtsstunde eines neuen Bundesverbandes - Schulterschluss von acht Verbänden.

Im Bundesverband Erneuerbare Energie haben sich die wichtigsten Akteure aller Sektoren im Bereich nachhaltiger Energien zusammengeschlossen. Durch die Bündelung der Kompetenzen soll der Bundesverband zur Innovationsdrehscheibe der österreichischen Energiepolitik werden. Er tritt mit Nachdruck für die Sicherung und Nachhaltigkeit der österreichischen Energieversorgung ein.

Bundesverband als Katalysator für die Energiewende

„Die Energieversorgung befindet sich an einem wichtigen Wendepunkt. Für ihren langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und die soziale Stabilität ist es ganz wesentlich, dass wir uns rechtzeitig auf eine stabile und unabhängige Energieversorgung aus heimischen, erneuerbaren Ressourcen stützen können. Wir dürfen also keine Zeit verlieren, dieses solide Fundament unserer Energieversorgung - Erneuerbare Energie - in ausreichendem Maße zu schaffen. Der Verband Erneuerbare Energie Österreich sieht das als sein Hauptziel. Nachhaltige, krisensichere und preisstabilisierte Energieversorgung braucht neue Wege“, erklärte DI Josef Plank, frischgebackener Präsident des neuen Verbandes, anlässlich einer Pressekonferenz am 4. Februar in Wien und ergänzte: „Der Bundesverband sieht sich als Katalysator, Ideenpool und Kompetenzzentrum zur Unterstützung einer umfassenden und professionellen Umstellung des Energiesystems in Österreich, die man jetzt mit noch mehr Nachdruck ansteuern muss“.

Geballte Kompetenz
Schon die Gründungsorganisationen des Bundesverbands vereinen die geballte innovative und wirtschaftliche Kompetenz des Sektors:

Gemeinsam decken die Gründungsmitglieder rund 70% des österreichischen Stromverbrauchs ab. Im Wärmebereich sind es 30%. Plank: „Das Jahr 2011 verspricht somit eine wichtige Weichenstellung für die Österreichische Energiepolitik.“

Aus Sicht der Gründungsmitglieder stehen nicht Einzeltechnologien nebeneinander oder gar in Konkurrenz zueinander. Vielmehr steht ihre gegenseitige Ergänzung im Sinne einer stabilen und nachhaltigen Energieversorgung im Vordergrund – eine gesamthafte Betrachtung von der Produktion über die Verteilung bis hin zum Endverbraucher.

Brauchen Allianz der Vernünftigen
„Wir müssen leider feststellen, dass ein umfassender strategischer Ansatz in der österreichischen Politik derzeit nicht zu erkennen ist. Diese neue Organisation hat auch zum Ziel, die politischen Entscheidungsträger durch die vorhandene Kompetenz zu unterstützen, und noch viele andere Vertreter der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft für diese ‘Allianz der Vernünftigen‘ an Bord zu bringen“, erklärte Plank. In der täglichen Arbeit wird sich der Verband deshalb aktiv mit konkreten, wissenschaftlich gesicherten und ambitionierten Vorschlägen in die österreichische Energiepolitik einbringen. Dabei werden folgende Schwerpunkte verfolgt:

  • Ein langfristig ausgelegtes Ökostromgesetz noch im Jahr 2011,
  • spezielle Impulsprogramme auf Bundes- und Landesebene,
  • steuerpolitische Lenkungsmaßnahmen
  • klares Priorisieren der Erneuerbaren Energie auch im Wärmebereich sowie
  • Forschungs- und Entwicklungsimpulse – ein Bündel von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ist zusätzlich entscheidend.

Energiepolitik auf dem Prüfstand
„Mit Konzepten und grundsätzlichen Bekenntnissen alleine haben wir noch nichts erreicht. Rasches und konsequentes Handeln ist gefragt“, unterstrich Plank den konkreten Ansatz der neuen Vereinigung. Erneuerbare Energie Österreich sieht sich als Schrittmacher dafür und wird den Innovationsgehalt und die Zukunftstauglichkeit von österreichischen energiepolitischen Entscheidungen immer wieder auf den Prüfstand stellen.

Beirat als Think-Tank
Zur Beratung des Vorstandes und als Think-Tank des Vereines wird ein Beirat eingerichtet, dessen Mitglieder aus dem Bereich der politischen Parteien, der interessierten Öffentlichkeit und der Wissenschaft kommen. Landeshauptmann Hans Niessl ist designierter Vorsitzender des Beirates. Die Parlamentsabgeordneten Ing. Hermann Schultes, Mag. Christiane Brunner, Ing. Norbert Hofer und Mag. Rainer Widmann gehören dem Beirat ebenso an wie Mag. Michael Cerveny (ÖGUT), Univ.Prof.Dr.Reinhard Haas (TU Wien), Dr. Kurt Kratena (WIFO) und Dr.Horst Steinmüller (Energieinstitut Linz).

Der Bürositz des Verbandes ist im 7. Wiener Gemeindebezirk.

Quelle & weitere Infos:
Erneuerbare Energie Österreich
DI Martina Prechtl
Tel.: 0664/1465333
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Montag, den 22. November 2010 um 13:58 Uhr

Windenergie am Vormarsch

Die Nachfrage nach kleinen Windrädern zur Stromerzeugung steigt.

Die IG Windkraft bietet seit Jahren eine unabhängige Informationsplattform zu diesem boomenden Thema. Die derzeit umfangreichste Homepage zur kleinen Windkraft in Österreich wurde auf den neuesten Stand gebracht: www.kleine-windkraft.at.

Unter der Adresse sind nun aktuelle rechtliche und technische Informationen zum Betrieb einer Kleinwindkraftanlage gesammelt und kostenlos zum Abruf bereitgestellt. Die IG Windkraft will damit die Bestrebungen der Bevölkerung zur lokalen Energieversorgung unterstützen. Die europäische Windenergieorganisation EWEA prognostiziert für die nächsten 5 Jahre einen Anstieg der weltweit gesamt installierten Leistung der kleinen Windräder auf ein Gigawatt, was in etwa der Engpassleistung eines Atomkraftwerkes entspricht. „Wichtig sind daher gute Informationsquellen, wo sich die Bevölkerung unabhängig von Herstellern informieren kann“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, den Hintergrund des verstärkten Engagements im Kleinwindkraft-Bereich.

Quelle:
www.oekonews.at

Tipp: Schau BioTV Präsentation einer Kleinwindkraftanlage - ein österreichisches Produkt

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