Biowende im Burgenland

Bis zum Jahr 2027 sollen insgesamt 50 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen biologisch bewirtschaftet werden. Das Programm umfasst insgesamt zwölf Punkte. 

Die EU-Förderungen zum Umstieg auf biologische Landwirtschaft seien im heurigen Jahr ausgelaufen. Nach Gesprächen mit der Landwirtschaftskammer werde man vorschlagen, dass es, bis wieder eine Unterstützung gemäß der EU-Förderrichtlinie erfolge, eine Umstiegsprämie von 15.000 Euro einmalig pro Betrieb unabhängig von der Größe geben soll. Auch Küchen des Landes Burgenland sowie in landesnahen Betrieben sollen bis spätestens 2024 auf Bio setzen. Das gleiche gilt für Kindergärten und Landesschulen. Mit der Änderung des Bodenschutzgesetzes soll Monokulturen auf den Feldern der Kampf angesagt werden. Im Bereich der Raumplanung sollen hinkünftig keine konventionellen Tierzuchtbetriebe mehr bewilligt werden. Ab der zweiten Jahreshälfte dürfen Neubauten nur mehr Biozuchtbetriebe sein, keine konventionellen Mastbetriebe.

Quellen & weitere Infos dazu:
www.bvz.at
burgenland.orf.at

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