CORONA UND DIE ITALIENISCHE MODEINDUSTRIE

Corona-Fälle gibt es in Italien dort, wo „Pronto Moda“ blüht. Grafik: ZackZack/TE

 

In den Fabrikhallen und Werkstätten liegen Matratzen. Auf engstem Raum leben und arbeiten hier chinesische Einwanderer. Sie nähen die Kleidungsstücke, die dann durch das Label „Made in Italy“ geadelt werden. Wie die Ausbeutung chinesischer Arbeiter zur Ausbreitung des Virus beiträgt.

In Italien arbeiten zehntausende Chinesen illegal in Sweatshops – ohne Papiere, ohne Versicherung, ohne Gesundheitsversorgung. Die Profitgier der Modeindustrie ist an der Ausbreitung des Virus in Europa mit schuld. Die Besitzer der Sweatshops sind selbst meist Chinesen, die es als Kleinunternehmer geschafft haben, der schlimmsten Armut zu entkommen. Im Auftrag der großen italienischen Modemarken lassen sie nähen – konkurrenzlos billig. „Pronto Moda“, so nennen die Italiener die chinesische Nähindustrie. Zum gesamten Artikel auf zackzack.at

 

 

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