DIY-Tipp von Lebenskleidung: Näht euch selbst eure Atemschutzmaske

Wir alle müssen oder möchten ab und an rausgehen. Auch, wenn wir uns an die Regeln zu den Mindestabständen halten, ist es wichtig, sich selbst, aber insbesondere auch Andere vor einer Ansteckung zu schützen. Und eine Atemschutzmaske ist dafür sicherlich das Mittel der Wahl.

Da Atemschutzmasken momentan aber so ziemlich überall Mangelware sind, haben sich liebe Freundinnen und Kundinnen von Lebenskleidung kurzerhand daran gemacht, selbst welche zu designen. Anna vom Näh- und Fashionstudio Pinkponilo aus Budapest hat nicht nur ein Schnittmuster erstellt, sondern auch eine exakte Nähanleitung – und all das in Rekordzeit. Ganz lieben Dank dafür!

> Das Schnittmuster findet Ihr hier, die Größen dazu hier
> Die Nähanleitung auf Deutsch gibt es hier

Eine Lebenskleidung-Kundin wiederum hat diese Video-Anleitung online gestellt, die ebenfalls super anschaulich zeigt, wie ihr im Handumdrehen zu eurer eigenen Maske kommt. Auch hier ein riesiges Lob für so viel Engagement!

Benjamin Itter – Co-Founder von Lebenskleidung:

„Wir sind uns des Ernstes der Lage selbstverständlich bewusst & wissen darum, dass das Thema ‚Mundschutz – oder doch nicht?‘ eine Kontroverse ist, die rege diskutiert wird. Unser Tutorial für das Selbernähen eines solchen Mundschutzes ist nicht aus dem Wunsch heraus entstanden, die Maske als Modeaccessoire zu promoten, sondern es liegen hier verschiedene Recherchen zugrunde. Es steht außer Frage, dass eine Maske keinen kompletten Schutz bieten kann & dass das Sicherste ist, daheim zu bleiben. Sollte man hinaus müssen, dann kann ein Mundschutz deswegen sinnvoll sein, weil er die Verbreitung der Tröpfchen abfängt. Ihr schützt damit also eher die Anderen vor Euch, als dass Ihr selbst geschützt seid.“

Der Virologe Christian Drosten erklärt außerdem richtig:

„Ich glaube, das ist das ganz Entscheidende dabei, dass man sich das jetzt klarmacht, dass es eine gute Überlegung und eine noch bessere Geste ist, so etwas in der Öffentlichkeit zu tragen. Aber es darf auf keinen Fall die Versorgung in den Krankenhäusern gefährden. Das heißt, es darf auf keinen Fall irgendeine Art von Marktkonkurrenz geben. Darum sollte man – und das ist eine Meinung, die sich anscheinend gerade in der Öffentlichkeit bildet – durchaus so eine Maske tragen. Aber das sollte eine Maske sein, wie man sie im Krankenhaus nicht tragen würde. Entweder eine, die man sich selber bastelt oder eine, die vielleicht aus Stoff geschneidert ist, die auch im Krankenhaus nicht zertifiziert wäre, also die würde man im Krankenhaus nicht verwenden.“

Konsequenzen & Möglichkeiten der aktuellen Situation für Modemarken und die Textilbranche im Allgemeinen

Enrico Rima von Lebenskleidung hat dazu gemeinsam mit anderen wichtigen Vertreter*innen der Branche in der taz gesprochen – zum vollständigen Artikel.

 

DIE SAISON 2020 BEI LEBENSKLEIDUNG

Das Spektrum der Kollektionsfarben war selten so divers wie in dieser Saison: Von einem leuchtenden Orange bis zu einem zarten, zurückhaltenden Grünton finden sich ganz verschiedene Nuancen – mal kräftig & optimistisch, mal nachdenklich & flüchtig. Außerdem im Angebot: merzerisierte Stoffe  wie Jersey Jacquard und Piquet – zwei außergewöhnliche, hochwertige Qualitäten. Weitere Highlights: breiter Twin Rib in zwei fantastischen Farben und etwas mehr als eine Handvoll traumhaft schöner Webstoffe in Uni- und Streifen-Designs. Zur Frühjahr/Sommer-Kollektion 2020

 

Quelle & weitere Infos:
Lebenskleidung Benjamin Itter, Enrico Rima, Christoph Malkowski GbR
Leuschnerdamm 13
D-10999 Berlin

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