Gesundheit kommt aus der Küche, nicht aus der Apotheke!

In einer Vollwertküche darf eine eigene Mühle oder Kornquetsche nicht fehlen, denn im frisch gemahlenen Mehl und in selbstgequetschten Flocken ist alles drinnen, was unmittelbar zuvor noch im ganzen Getreidekorn war. Und Getreide ist reich an Stoffen, die unsere Gesundheit fördern: Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – viele dieser gesundheitsfördernden Stoffe lagern in der Schale und im Keim des Getreides.

„Die moderne Medizin kümmert sich um Ihre Krankheiten. Davon lebt sie. Um Ihre Gesundheit müssen Sie sich selber kümmern. Davon leben Sie.“

Experten suggerieren uns, daß wir länger leben – die Wahrheit ist aber, wir sterben nur länger. Zivilisationskrankheiten werden oft als unvermeidliche Alterserscheinungen verharmlost. Aber diese können durch vollwertige Nahrung vermieden werden. Gunther Reisinger – Pionier im Handel mit Getreidemühlen und Kornquetschen empfiehlt daher: „Starte den Tag mit einem gesunden Müsli! In den selbstgequetschten Flocken ist alles drinnen, was unmittelbar zuvor noch im ganzen Getreidekorn war. Nur jetzt bekömmlich wohlschmeckend gequetscht. Unerhitzt ist das „Zauberwort“ – Industriell hergestellte Flocken und Fertigmüslis aus dem Supermarkt werden immer über 100 Grad Celsius erhitzt, damit sie haltbar werden – Vitamine und Enzyme sind dabei großteils zerstört, auch wenn die Packung noch so schonende Verfahren verspricht. Auch die Sättigung beim selbstgemachten Frischkornbrei hält lange an, der Blutzuckerspiegel steigt und fällt langsam, man hat keinen Heißhunger mehr“. 

Tipps für eine gesunderhaltende Ernährung

  • Zum Kochen und Backen nur frisch gemahlenes Mehl verwenden. Ein großes Sortiment an Getreidemühlen und Kornquetschen verschiedenster Marken findet man bei Getreidemühlen Reisinger.  
  • Frischkornbrei bzw. Müsli als fester Bestandteil des täglichen Speiseplans.
  • Weißes Mehl (Auszugsmehl und „gesunde Mehle“ laut Verpackung) meiden – das Wertvollste am Getreidekorn, also der Keimling und die Aleuronschicht (Samenschalte) werden hier entfernt, da diese enthaltenen Fette und Öle innerhalb von 14 Tagen das Mehl ranzig werden lassen und so für den Markt nicht geeignet wären.
  • Semmeln und Fertigbackwaren, gewöhnliches Brot, haltbare Flocken und Fertigmüslis meiden.
  • Mit Süße sparen und im Bedarfsfall sparsam mit Honig süßen.
  • Verwendung hochwertiger Fette wie Butter und kaltgepresste Öle.
  • Viel Obst und Gemüse – am besten frisch, roh und in der natürlichen Form.

Das gute Müsli

  • Frisch gequetschte Flocken: pro Person genügen 3 – 4 Esslöffel (ca.40-50 g)
  • Frisches Obst (ca.150-200 g): Äpfel (am besten gerieben, wegen dem Saft und der Sämigkeit), Birnen, Kirschen, Zwetschken, Marillen, Pfirsiche, sämtliche Beeren, Orangen, Bananen, Kiwi …
  • Nüsse und Kerne: verschiedene Nüsse (Wal-, Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumen-, Kürbiskerne…) fein hacken –  sie sind schmackhaft, sättigend, gut für Herz und Kreislauf und liefern vorrangig einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
  • Dörrobst/Trockenfrüchte: sparsam verwenden und vorher einweichen, das Einweichwasser zum Frischkornbrei geben, roh sind Trockenfrüchte zu süß!
  • Verfeinern: Ein Schluck Schlagobers – flüssig oder geschlagen. Schlagobers ist das Fett der Milch, praktisch ohne (tierisches) Eiweiß. Die Furcht vor dem Dickwerden ist falsch, denn gutes Fett macht nicht fett! Fett ist auch gleichzeitig ein Geschmacksträger und der „Schmierstoff“ für die Bekömmlichkeit

„Ois Guade!“

Fragt man Menschen nach Ihren Wünschen, steht in der Regel an erster Stelle die Gesundheit. Für die meisten ist aber Gesundheit etwas Selbstverständliches. Erst wenn jemand krank ist, beginnt er, sich für Gesundheit zu interessieren. Besser wäre es aber, sich so zu verhalten, dass man erst gar nicht krank wird. Grundsätzlich weiß man ja vorher nie, wann bin ich krank?! Jedoch kann ich für mich und meine Gesundheit SELBER etwas tun, nur muss ich es tun – um einer ernährungsbedingten Zivilisationskrankheit vorzubeugen!

Grundsätzlich haben wir ja ein gutes Gesundheitssystem, alles da … Wir müssen uns also grundsätzlich wenn wir krank sind, keine Sorgen machen, die Kasse kommt ja für alle Kosten auf. Jedoch liegt hier schon der erste Trugschluss: denn die Verantwortung für meine eigene Gesundheit kann kein anderer für mich übernehmen und die kostenlose Behandlung schützt außerdem nicht vor Schmerzen und unangenehmen Beschwerden.
Und weiters ist zu beachten, droht der Verlust vom Arbeitsplatz bzw. sind wirtschaftliche Nachteile zu erwarten für mich und die Allgemeinheit? Wir können beobachten, dass trotz einer sehr guten Krankenhaus-Arzt-Pharma-Infrastruktur, in den letzten Jahrzehnten immer mehr Menschen an immer mehr Krankheiten leiden.

Kann es sein, dass wir nicht mehr so auf unseren Körper hören und nicht mehr so auf ihn achten und einfach essen „was uns schmeckt?“ und dabei vergessen, dass nicht alles gut Schmeckende und nicht jede essbare Nahrung LEBENSmittel sind sondern wir zu viel Nahrungsmittel zu uns nehmen?

Kann es sein, wenn wir uns über Jahrzehnte hinweg falsch ernähren, wir in späteren Jahren mit ziemlicher Sicherheit ein oder mehrere der zahlreichen ernährungsbedingen Zivilisationskrankheiten wie Gebissverfall, Lebererkrankungen, Rheuma, Herzinfarkt, Diabetes einfangen. Denn: wo wären die Krankheiten sonst her?

„Ich möchte niemanden den Appetit auf gutes Essen verderben und die Lust am Essen nehmen, sondern vielmehr durch kurze Aufklärung dazu beitragen, dass Sie sich gut UND gesund ernähren“, so Reisinger. Von den Ursachen her gesehen können wir die Krankheiten in drei große Gruppen einteilen:

Ernährungsbedingte – Lebensbedingte – Umweltbedingte Erkrankungen (nach Prof. Eichholtz – Pharmakologe)

Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten umfassen alle Erkrankungen, die durch Fehler in der Ernährung verursacht werden. Etwa 80 % der Krankheiten, weswegen heute die Patienten einen Arzt aufsuchen, sind ernährungsbedingt verursacht.
Unter lebensbedingten Krankheiten versteht man solche Erkrankungen, die aus Verstößen gegen Lebensgesetze, aus mangelnden Erkenntnissen, falschen Vorstellungen, Konflikten, der Fehleinschätzung des Willens und widrigen Lebensumständen entstehen.
Die Ursache der umweltbedingten Krankheiten ist die toxische Gesamtsituation, also die Gesamtbelastung durch Schadstoffe in Nahrung, Wasser und Luft. 

Wir können unsere Nahrung in 2 Gruppen einteilen:

Lebensmittel – Nahrungsmittel

Lebensmittels sind noch lebendig und für die Gesundheit unentbehrlich. Nahrungsmittel dagegen sind mehr oder weniger „tot“, sie reichen für die Gesunderhaltung nicht aus!

Lebensmittel sind zB:
Unerhitztes Gemüse, rohes Obst, rohes Getreide
Nahrungsmittel sind zB:
Gekochtes Obst und Gemüse, erhitztes und gebratenes Fleisch, die „klassische“ Milch, industriell zubereitetes Gebäck/Backmischungen.

Am wertvollsten für die menschliche Ernährung sind ganz natürliche Lebensmittel, die unverändert genossen werden können, wie frisches Obst, rohes Gemüse, und der Frischkornbrei aus frisch gequetschten Getreidekörnern als Flocke oder das Getreide geschrotet als Brei.
Und am minderwertigsten sind die Nahrungsmittel, die in Fabriken hergestellt werden und die den Großteil der Regale in den Supermärkten einnehmen: Es sind eigentlich nur mehr Präparate, die reichlich Zucker, Auszugsmehle und Fabrikfette enthalten.

Und hier liegen wir sehr leicht dem zweiten schwerwiegenden Trugschluß auf – denn die Nahrungsmittel-Industrie hat den „Bio“-Zweig erkannt und darauf reagiert – mit grünen oder bodenständig ansprechenden Logos, mit einer Verpackung auf alt getrimmt, mit dem Hinweis „Rezept nach Großmutters Art“, mit flotten, griffigen Werbesprüchen, diversen Umbenennungen der Zutatenliste bzw. mit Zusammenfassungen einiger Zutaten zu einem neuen wohlklingenderen Namen und anderen guten (aber leeren) Werbeversprechungen auf der Verpackung. Und schon glauben wir – alles gut und fühlen uns in gesunder Sicherheit. Augen auf – Hausverstand einsetzen – Preis-/Leistung richtig einschätzen!

Bleiben Sie gesund und mit Korn in Form!

 

Quelle & weitere Infos:
Getreidemühlen Reisinger
Maisberg 28
3341 Ybbsitz

Reisinger Getreidemühlen und Kornquetschen

 

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