Indien: Nachhaltige Reiseangebote online buchbar

Online-Portal vernetzt kleine lokale Anbieter mit Interessenten.

Berlin (pte/16.03.2009/11:00) – Nachhaltiger Fremdenverkehr spielt am globalen Markt zwar immer noch eine sehr kleine Rolle. Allerdings formieren sich weltweit immer mehr Initiativen, die solche Nischenprodukte anbieten. Bei der diesjährigen ITB Berlin  haben sich einige socher Plattformen wie etwa Travel to Care dem Publikum vorgestellt. "Wir verbinden interessierte Reisende mit nachhaltigen Hoteliers oder Anbietern sonstiger touristischer Aktivitäten", so Ashish Gupta, Asia-Director von Travel to Care, im pressetext-Interview.

Image

Auf den Backwaters von Kerala mit TheBlueYonder (F:W.Weitlaner)

Welche Höhepunkte eines Indien-Aufenthalts bleiben den Touristen am ehesten in Erinnerung, fragte sich Gupta. "Die Antwort war sehr einfach. Es waren persönliche Begegnungen mit Menschen, die ihre eigene Umgebung den Reisenden zeigten", so der Unternehmer. "Das beweisen zumindest die Auswertungen unserer Umfragen." Bei Travel to Care werde größter Wert darauf gelegt, alle angebotenen Aktivitäten ausschließlich mit lokalen Anbietern durchzuführen. "Wir haben auch luxuriöse private Gästehäuser", betont der Unternehmer. "Wir sind kein Veranstalter, sondern eine Plattform", so Gupta. Das heißt, dass es das wesentliche Ziel sei, die lokalen Anbieter mit den Touristen in Kontakt zu bringen. "Manche unserer Kunden, die eine ganz normale Indienreise machen, wollen etwa in einer Stadt einen lokalen Fremdenführer und das können wir anbieten."

Dass man bei Travel to Care auch großen Wert auf Qualität legt, sei eine Selbstverständlichkeit. "Zuerst schicken wir lokale Journalisten aus, die die jeweilige Dienstleistung in Anspruch nehmen und sie dann für die Homepage beschreiben und vor allem der Frage der Nachhaltigkeit nachgehen", erklärt Gupta. Das Rechtsgeschäft komme übrigens direkt mit dem Dienstleister zu Stande und nicht mit vorgeschobenen Unternehmen. "Das heißt, dass der Kunde sich mit dem jeweiligen Hotelier oder Führer in Verbindung setzt, um Antworten auf Fragen zu bekommen." Derzeit sei die Zahl der angebotenen Hotels mit rund 120 Häusern klein, aber es kommen ständig neue hinzu, so der Unternehmenschef. Bei den Dienstleistungen sei es wesentlich schneller. Eine direkte Partnerschaft gebe es beispielsweise mit The Blue Yonder http://www.theblueyonder.com, einem vom US-Reisemagazin Conde Nast Traveller prämierten indischen Tour-Operator, der das Umweltschutzprojekt, die River Nila Foundation fördert. "Blue Yonder veranstaltet Reisen durch Nord-Kerala und unterstützt mit seinen Aktivitäten die lokale Dorfbevölkerung sowie zahlreiche Umweltprojekte", erklärt Gupta.

Einer der Grundsätze von Travel to Care sei die Schaffung eines direkten Kontakts zwischen dem Anbieter und dem Kunden. "Das Angebot an Aktivitäten spricht für sich. Egal ob es sich um eine Kanu-Fahrt in den Backwaters von Kerala handelt oder eine Unterkunft in einem historischen Gebäude in Rajastan. Wir wollen die Authentizität dieser Aktivitäten sicherstellen", meint Gupta. Dazu gehöre auch, dass das Unternehmensteam direkt vor Ort sei und dem Reisenden behilflich ist, erklärt der Unternehmenschef abschließend gegenüber pressetext. Managing Director des Unternehmens Travel to Care ist Karen Stigsen aus Kopenhagen, die sich auch um die strategische Ausrichtung kümmert.

Quelle: Pressetext Austria

 

 

Schreibe einen Kommentar

Neue Beiträge