Lust auf ein nachhaltigeres Leben? Diese Tipps helfen weiter!

Nachhaltigkeit spielt heute für viele Menschen eine große Rolle. Aber wie lässt sie sich im Alltag leben? Hier erhalten Sie 5 Tipps hinsichtlich Strom, Einkaufsverhalten & Mobilität.

Heutzutage machen es sich immer mehr Menschen zur Aufgabe, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Vor allem diejenigen, die sich in der Vergangenheit noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, stellen sich jedoch die Frage, wo sie anfangen sollen.

Die folgenden Abschnitte zeigen, dass es eigentlich nicht schwer ist, einen Ansatz zu finden, der optimal zu den eigenen Lebensgewohnheiten passt. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um sich zu informieren, findet sicherlich schnell mindestens einen Tipp, der sich auf vergleichsweise unkomplizierte Art umsetzen lässt.

Gleichzeitig ist es ratsam, sich hin und wieder „Fehler“ zu verzeihen. Oft sind es die kleinen Schritte, die letztendlich – gerade mit Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit und das Thema Umweltschutz – Großes bewirken können.

Tipp Nr. 1: Strom einfach selbst herstellen – auch als Mieter

Wer als Hauseigentümer nachhaltiger leben möchte, entscheidet sich häufig für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Aber auch Mieter haben mittlerweile die Möglichkeit, etwas unabhängiger vom öffentlichen Stromanbieter zu werden. Ein Balkonkraftwerk mit Batteriespeicher bietet in diesem Zusammenhang viel Flexibilität und das gute Gefühl, zumindest zum Teil „Stromselbstversorger” zu sein.

Im Laufe der letzten Jahre hat sich unter anderem mit Hinblick auf die rechtliche Situation rund um Balkonkraftwerke viel getan. Dennoch ist es definitiv anzuraten, die entsprechenden Installationen nicht einfach vorzunehmen, sondern stattdessen im Vorfeld einen Blick in den Mietvertrag zu werfen und im Zweifel direkt beim Vermieter nachzufragen. Auch wenn die baulichen Veränderungen, die es mit Hinblick auf ein Balkonkraftwerk zu berücksichtigen gilt, überschaubar sind, sollte ein Einverständnis des Vermieters vorliegen.

Tipp Nr. 2: Das persönliche Einkaufsverhalten überdenken

Auch eine Optimierung des persönlichen Einkaufsverhaltens kann dazu beitragen, im Alltag nachhaltiger unterwegs zu sein. Ein typisches Beispiel: Wer sein Obst und Gemüse nicht in Plastikverpackungen einkauft, kann mitunter viel Müll vermeiden. Bei vielen Lebensmitteln sorgt hier ohnehin die Schale für einen entsprechenden Schutz.

Diejenigen, die noch einen Schritt weitergehen möchten, sollten sich überlegen, gelegentlich in einem der zahlreichen Läden vorbeizuschauen, die ihre Ware generell unverpackt anbieten. Hier bringen die Kunden ihre nötigen Behältnisse einfach selbst mit und helfen somit dabei, Abfall zu vermeiden.
Ergänzend hierzu empfiehlt es sich natürlich, immer nur so viel zu kaufen, wie tatsächlich benötigt wird. Hierbei handelt es sich um eine gute Möglichkeit, Lebensmittelverschwendung vorzubeugen

Tipp Nr. 3: Das Auto stehen lassen und zu Alternativen greifen

Zugegeben: Bei manchen Strecken gestaltet es sich schwierig, komplett auf das Auto zu verzichten. Vor allem dann jedoch, wenn es darum geht, bei gutem Wetter nur wenige Kilometer zurückzulegen, bietet es sich sicherlich an, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
Hiervon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern sicherlich auch die körpereigene Fitness. Eine tolle Möglichkeit für diejenigen, die im Alltag ohnehin viel sitzen und sich mehr Aktivität wünschen.

Tipp Nr. 4: Gewohnheiten im Haushalt verändern

Wie bereits weiter oben erwähnt, sind es oft scheinbare Kleinigkeiten, die dabei helfen können, Großes zu bewirken. Daher ist es definitiv sinnvoll, gegebenenfalls auch genau die Gewohnheiten zu verändern, die den Alltag im Haushalt seit Jahren prägen.

Wer sich zum Beispiel angewöhnt, sein Nudelwasser nur noch mit Deckel zu kochen, sorgt für schnellere Abläufe und kann dementsprechend Energie sparen. Dasselbe gilt, wenn das Licht in den unterschiedlichen Räumen der Wohnung wirklich nur dann eingeschaltet wird, wenn es tatsächlich nötig ist.

Ergänzend hierzu kann eine Eieruhr dabei helfen, das morgendliche Duschen nicht allzu sehr auszureizen und somit Wasser zu sparen.

Tipp Nr. 5: Regional und saisonal kochen

… und gegebenenfalls neue Rezepte entdecken. Denn: Regionale und saisonale Zutaten müssen definitiv nicht langweilig sein. Im Gegenteil! Noch dazu helfen sie dabei, das Klima zu schonen, da auf ihrer Basis lange Transportwege vermieden werden können.
Und diejenigen, die Lust darauf haben, noch ein paar „persönliche Akzente“ zu setzen, können sich natürlich auch dazu entschließen, Kräuter auf der Fensterbank zu ziehen und diese bei verschiedenen Gerichten als Topping zu verwenden.

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