Über eine Milliarde Menschen hungern und ebenso viele leiden an krank machender Fettleibigkeit

Ergebnisse des Weltagrarberichts – weiter wie bisher ist keine Option.

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Warum müssen auf unserem Planeten über eine Milliarde Menschen hungern und gleichzeitig ebenso viele an krank machender Fettleibigkeit leiden?

2,3 Milliarden Tonnen Getreide wurden 2008 weltweit geerntet, mehr als je zuvor, auch pro Kopf der Bevölkerung. Doch nur 47% davon dienten der menschlichen Ernährung. Der Rest ist Tierfutter, Sprit, industrieller Rohstoff und Abfall. Unser globales Ernährungs-System ist eine der wichtigsten Ursachen für Klimawandel, Artensterben, Umweltvergiftung und Wasserknappheit; aber auch für vermeidbare Krankheiten, Kinderarbeit, Armut und Ungerechtigkeit.

Im Auftrag der Vereinten Nationen und der Weltbank faßten 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Stand des globalen Wissens über die Landwirtschaft, ihre Geschichte und Zukunft zusammen. 58 Regierungen verabschiedeten die Zusammenfassung der Ergebnisse. Sie sind unbequem und alarmierend, warnen vor Irrwegen und zeigen Auswege.

Diese Webseite präsentiert die wichtigsten Ergebnisse des Weltagrarberichts, macht alle seine Berichte zugänglich und liefert Hintergründe und Detailinformationen. Sie soll zum Nachdenken und zur Diskussion anregen, vor allem aber zum Handeln.

Broschüre zum Weltagrarbericht

"Wege aus der Hungerkrise – die Erkenntnisse des Weltagrarberichts und seine Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen" fasst wichtige Ergebnisse des Weltagrarberichts auf 42 Seiten zusammen. Bestellmöglichkeit & Download: www.weltagrarbericht.de

 

Quelle:
www.weltagrarbericht.de

 

 

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